AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Werner Hill GmbH

1. Geltungsbereich
Diese Geschäftsbedingungen sind Grundlage und gelten als Bestandteil aller, falls unser Kunde Kaufmann ist, auch zukünftigen, von und mit uns angebahnter bzw. abgewickelter Geschäfte. Eventuell abweichenden Bestimmungen unseres Kunden wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Abweichungen von unseren Geschäftsbedingungen sind im Einzelfall nur dann wirksam, wenn wir sie schriftlich bestätigen.

2. Leistungsgegenstand
Gegenstand unserer Leistung ist die chemische / mechanische / thermische / hydrotechnische Entlackung / Reinigung der uns übergebenen Gegenstände.

3. Auftragsabwicklung / Transportgefahr
An- und Abtransport der zu bearbeitenden Gegenstände ist Sache unserer Auftraggeber. Abholung und Zufuhr ab / bis Fahrstraße erfolgt nur bei ausdrücklicher Vereinbarung gegen Berechnung der Kosten, sofern im Einzelfall schriftlich nichts anderes vereinbart wurde. Bei Verlassen unseres Betriebes geht die Gefahr in jedem Fall auf den Auftraggeber über, auch dann, wenn wir den Transport ausführen. Wird auf Wunsch des Auftraggebers der Transport verzögert, so geht dennoch die Gefahr mit Meldung der Lieferbereitschaft auf diesen über. Wir transportieren die uns überlassenen Teile immer mit der größtmöglichen Sorgfalt.

4. Lieferzeit / Lieferverzug
Wir setzen stets alles daran, die uns übergebenen Gegenstände schnellstens zu bearbeiten, doch gelten Fertigstellungstermine lediglich als annähernd vereinbart. Werden sie um mehr als zwei Wochen überschritten, so kann eine Nachfrist von zwei Wochen gesetzt werden, welche mit dem Eingang der Nachfristsetzung bei uns beginnt. Für den Fall der Unmöglichkeit der Leistung oder des Leistungsverzuges kann unser Auftraggeber Schadensersatz nur verlangen, wenn wir oder unsere Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt haben.

5. Preise
Maßgebend ist die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung jeweils gültige Preisliste, sofern im Einzelfall schriftlich nichts anderes vereinbart wird.

6. Gewährleistung / Haftung
Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche, auch aus positiver Vertragsverletzung, verjähren nach Ablauf von sechs Monaten ab Abnahme, Übergabe oder Mitteilung der Fertigstellung der bearbeiteten Gegenstände. Nach Übernahme und vor Weiterverarbeitung sind die bearbeiteten Gegenstände vom Auftraggeber auf eventuelle Mängel und auf Eignung zur Weiterverarbeitung zu überprüfen. Eventuelle Beanstandungen sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Woche schriftlich geltend zu machen. Spätere Reklamationen sind ausgeschlossen. Im Falle berechtigter und rechtzeitiger Mängelrügen entscheiden wir wahlweise auf Nachbesserung oder Herabsetzung des Werklohnes. Schadensersatzansprüche gegen uns, egal aus welchem Rechtsgrund, bestehen nur im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit.

7. Annahmeverzug / Abnahmeverzug
Selbstabholer sind verpflichtet, spätestens innerhalb von einer Woche nach Benachrichtigung über die Fertigstellung, die bearbeiteten Gegenstände abzuholen. Geschieht dies nicht, so können wir die nicht abgeholten Gegenstände auf Rechnung und Gefahr das Auftraggebers auf Lager nehmen oder bei einem Spediteur einlagern.

8. Materialbeschaffenheit / Kundenpflichten
Selbstverständlich nehmen wir alle uns übergebenen Gegenstände in Augenschein und beraten unsere Kunden nach bestem Wissen und Gewissen, doch wird gelegentlich leider erst nach dem Ablaugen / Entlacken sichtbar, dass sich das zu bearbeitende Teil hierfür nicht eignet. Wir haften daher nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass vor dem Ablaugen / Entlacken die Beschaffenheit, der Erhaltungs- oder Zersetzungszustand nicht sichtbar war. Es ist Aufgabe des Auftraggebers, die Eignung der uns übergebenen Gegenstände für das Ablaugen / Entlacken, zu überprüfen. Gegenstände aus Holz können partiell zersetzt sein durch Witterungseinflüße oder bakteriellen Befall. Krankes oder verwittertes Holz verhält sich beim Ablaugen anders als gesundes. So können sich Salze im Holz festsetzen, die auch trotz unserer intensiven Spülung dort verbleiben und erst im Laufe der Zeit an die Oberfläche gelangen und dort einen weißlichen Schleier bilden. Diese Schleierbildung kann nach ihrem Auftreten durch Nachwaschen mit Essigwasser minimiert werden. Sollen an- oder zum Teil verwitterte Hölzer, insbesondere wenn sie wieder der Witterung ausgesetzt werden, mit Anstrichmaterialien versehen werden, so ist darauf zu achten, dass deren Oberfläche porendicht abgeschlossen wird.
Unsere Haftung besteht nicht für die genannte Schleierbildung, auch Ausblühung genannt.

Furnierte Teile können nicht schadlos abgelaugt werden, Leimstellen können wieder elastisch werden oder sich lösen.
Aluminium muss anders behandelt werden als Holz oder Stahl. Der Auftraggeber muss Gegenstände aus Aluminium separat zur Bearbeitung übergeben. Glas wird wird von der von uns verwendeten Lauge nicht angegriffen, es kann jedoch zu Spannungssprüngen kommen.

Es ist Aufgabe des Kunden, zu prüfen, ob die uns überlassenen Gegenstände geeignet sind, abgelaugt, bzw. entlackt zu werden.

9. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Verpflichtungen ist der Sitz unseres Betriebes. Für alle Streitigkeiten, die aus mit uns angebahnten oder abgeschlossenen Verträgen entstehen können, vereinbaren wir – sofern unser Kunde Vollkaufmann ist – die Zuständigkeit des Amtsgerichts oder Landgerichts Stuttgart.

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